Kardinalität

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Mit dem Begriff Kardinalität wird die Wertigkeit einer Beziehung zwischen Tabellen in relationalen Datenbanken näher definiert. Vereinfacht heißt dieses - durch die Angabe der Kardinalität eines Beziehungstyps wird festgelegt, mit wieviel Datensätzen einer Tabelle ein Datensatz einer anderen Tabelle in Beziehung stehen kann oder muss.

Am Beispiel einer 1:n-Beziehung bedeutet deren Kardinalität also die Anzahl der möglichen Datensätze auf jeder Seite der Beziehung. So kann ein Datensatz der 1-Seite mit einem oder mehreren Datensätzen der n-Seite in Beziehung stehen, muss aber nicht zwangsläufig eine Entsprechung haben.

Beispiel

Ein gespeicherter Auftrag {Auftragsnummer, Auftragsdatum, Ersteller, ...} kann ein oder mehrere Auftragsdetails {Positionsnummer, Artikel, Anzahl, Preis, ...} haben, kann in der Datenbank aber auch ohne diese Details existieren.