Tabelle

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Unter einer Tabelle versteht man in Umfeld der relationalen Datenbanken eine listenformige Datenstruktur. Pro Zeile sind die Datensätze gespeichert. Ein Datensatz kann aus einer oder mehreren Spalten bestehen. Jede Spalte hat dabei einen bestimmten Datentyp und weitere Attribute, z.B. zur Dateneingabe, -ausgabenformatierung, Vorschlagswerte und erlaubten Eingabewerte.

In der Regel ist es sinnvoll, jeden Datensatz in einer Tabelle über einen eindeutigen Primärschlüssel zu identifzieren, im Umfeld der relationalen Datenbank ist diese bei s.g. Mastertabellen unumgänglich!.

Die Struktur der Tabelle entspricht der Spaltenstruktur. Diese wird im Entwurfsmodus z.B. in einem [Data Dictionary] oder mit einer Datendefinitionssprache (DDL) angelegt.

Die Anzahl der möglichen Datensätze in einer Tabelle wird auch als Kardinalität bezeichnet.

Tabellen werden zur Vermeidung von Redundanz und Aktualisierungsanomalien in der Regel normalisiert. In einer anwendungsorientierten Problemstellung braucht es in der Regel mehrere, oft eine Vielzahl von Tabellen. Diese stehen oft zueinander in Beziehung.

Diese Beziehungen werden als Schlüsselbeziehungen abgebildet als

  • 1:1-Beziehungen
  • 1:n-Beziehungen
  • n:m-Beziehungen

Am Beispiel einer 1:n - Beziehung:

Verweist ein Datensatz der Mastertabelle (1-Seite) auf einen Datensatz in einer Detailtabelle (n-Seite), so bildet der erstgenannte Datensatz den Primärschlüssel, der oder die referenzierten Datensätze den Fremdschlüssel. Der Wert eines Fremdschlüssels entspricht dem Primärschlüssel eines Datensatzes in der referenzierenden (ersten) Tabelle. Fremdschlüssel stellen somit auch einen [Sekundärschlüssel] für die Suche nach Datensätzen dar, die in einer Mastertabelle durch den Primärschlüssel gekennzeichnet sind.

Der Entwurf der verschiedenen Tabellen und deren Beziehungen für die Datenbank einer Anwendung erfolgt in der der sogenannten Datenmodellierung.